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Terrorisierung von weiblichen Gefangenen

Von Phillip Krüger

Weibliche Gefangene werden systematisch durch die SLA (Sri Lankan Army) terrorisiert, berichtet Tamilnet.

Berichten aus Vavuniyaa zufolge werden weibliche Gefangene in speziellen Lagern der srilankischen Armee festgehalten und gefoltert. Durch diese grausamen Torturen sind viele der Häftlinge bereits geisteskrank geworden. Diese Folterungen werden vor allem durch weibliche SLA Soldaten durchgeführt, berichtet Tamilnet nach Aussagen der Flüchtlinge aus dem Lager. Des Weiteren sollen diese Flüchtlinge konkrete Beweise dafür haben und wollen dagegen vorgehen.

Inzwischen wurde eine große Zahl von weiblichen Gefangenen zu einem abgelegeneren Bereich innerhalb des Internierungsbereiches in Cheddiuku’lam umdisponiert. Für Familienangehörige sei der Besuch zu den Gefangenen nur mit starken Einschränkungen erlaubt.

Die Häftlinge, die in strenger Abgeschiedenheit gehalten werden, dürfen nur zwei verschiedene Kleidungen bei sich haben und diese abwechselnd tragen. Darüber hinaus sollen sie ununterbrochen eingeschüchtert werden, dass sie zu dem gefürchteten Boosa Lager in Galle, welche sich im Süden Sri Lankas befindet, versetzt werden.

Diejenigen, die ins Boosa Lager versetzt werden, sollen in so genannte Schubladen festgehalten werden und dabei magern sie innerhalb einer kurzen Zeitspanne dramatisch ab und seien physisch total erschöpft, berichten Augenzeugen.

Die Isolation und Folter von weiblichen Gefangenen ist eine klassische Vorgehensweise der SLA um Informationen über jegliche Begebenheiten herauszufinden.

www.friedeninsrilanka.de

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